Christoph Arnold
[Beton-en]

 

Nach sechs Jahren an der Kantonalen Mittelschule in Altdorf habe ich ein Zwischenjahr absolviert. Ich wollte vor meinem Studium an der Pädagogischen Hochschule in Luzern Berufserfahrungen sammeln. Ich konnte bei verschiedenen Firmen arbeiten. Unter anderem durfte ich einige Monate auf dem Bau arbeiten. Hier habe ich meine ersten Erfahrungen mit dem Werkstoff Beton gemacht und vor allem Mauern erstellt.
Während dem Studium in Luzern durfte ich mich auch im Technischen Gestalten (TG) weiterentwickeln. Für meine Masterprüfung im TG habe ich mich wieder dem Beton gewidmet und einen Betonhocker gebaut.
Im Jahr 2009 begann ich an der Oberstufe in Flüelen (UR) zu arbeiten. Dort durfte ich das Fach Technisches Gestalten unterrichten. Hier konnte ich meine Betonerfahrungen den Schüler/innen weitergeben. Ich goss mit ihnen Handyhalter, verschiedene Vasen oder auch Awards aus Beton. Dabei stand immer die Kreativität der Schüler/innen im Zentrum.
Seit Ende 2014 befasse ich mich noch vertiefter mit Beton. Ich produziere eigens designte Produkte aus Beton in Handarbeit. Jedes Stück ist ein Unikat. Seit Anfang 2015 verkaufe ich die Produkte unter dem Label [beton-en].

Beton - ein alltäglicher Stoff
Einen spannenden Punkt finde ich die Alltäglichkeit von Beton. Beton ist überall zu finden, meist an Gebäuden oder anderen grossen Bauten. Viele verbinden Beton mit dem Hoch- und Tiefbau. Ich versuche nun den alltäglichen Werkstoff auf eine andere Art und Weise umzusetzen, so dass daraus Produkte wie Wanduhren, Kaffeekapselhalter, Tischleuchten oder sogar bedruckte Würfel aus Beton entstehen.

Von trocken über zähflüssig bis steinhart
Die Herstellung von Beton ist ein langer Prozess. Dieser ist sehr spannend. Die Naturstoffe Kies und Zement sind trocken. Nur durch die Zugabe von Wasser kann der chemische Prozess in Gang gebracht werden. Durch langes Rühren entsteht eine zähflüssige Masse, die in eine vorbereitete Form gegossen werden muss. Erst nach einigen Tagen kann ausgeschalt werden und man sieht, ob sich der Aufwand für das Produkt gelohnt hat.

Gestaltungsvielfalt
Beton lässt eine grosse Gestaltungsvielfalt zu, was für mich ein sehr interessanter Punkt ist. Durch die Zugabe von verschiedenem Sand oder Kies kann die Masse verändert werden. Dies lässt mir einen grossen Kreativitätsspielraum. Zudem kann die Oberfläche durch verschiedene Arten wie zum Beispiel schleifen oder ölen verändert werden.

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