Dominik Jeckelmann
Bleiletternbilder

 

Schon sehr lange widmet sich der Freiburger Dominik Jeckelmann den bildenden Künsten. Der ehemalige Schuldirektor der Oberstufe Plaffeien begann ursprünglich mit Malerei in Acryl und Aquarell.

Doch dann kam er auf den Buchstaben, beziehungsweise die Buchstaben. Schriftsetzerei hatte ihn immer schon fasziniert und so auch die Materialien und Techniken, die dazu verwendet wurden. Für Jeckelmann sind so auch die Bleilettern, die früher zur Schriftsetzerei verwendet wurden, ein Stück Kulturgut. Ihre ursprüngliche Daseinsberechtigung haben die Buchstaben zwar mit dem digitalen Zeitalter verloren, aber in den Bildern von Jeckelmann finden sie eine neue Verwendung und bleiben erhalten.

Ursprünglich in Holzrahmen gepackt, wild durcheinandergewürfelt, arrangiert Dominik Jeckelmann seine Buchstaben heute auf grossflächigen Bildern. Dabei geht es nicht um Worte oder Sätze, sondern um jeden einzelnen Buchstaben. Bis ein Arrangements Jeckelmann’s Ansprüchen genügt, kann es schon mal auch ziemlich lange dauern. Da wird umgetauscht, arrangiert, Winkel werden verändert bis der Künstler das sichere Gefühl hat, dass ein jeder der Buchstaben seinen Platz gefunden hat. Es entstehen individuelle Werke aus ein und demselben Grundbaustein, dem Bleibuchstaben und fast scheint es, als ob die Buchstaben aus dem ihnen durch das Bild gegebenen Rahmen rieseln würden. Die dreidimensionalen Bilder ändern zudem durch Licht und Schatten im Tagesverlauf ihren Ausdruck.

Dominik Jeckelmann’s Bilder sind Trouvaillen für Sprach- und Druckkunstbegeistere.

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